13.09.2020

DL-Kalender 2021

Auf Initiative der DL Vereine Altbayern und Baden – Württemberg wurde erstmals vom DL – Verband ein jagdlicher Kalender mit tollen Arbeitsbildern aus der jagdlichen Praxis geschaffen. 12 Monatsblätter lassen die Herzen aller Freunde des Deutsch-Langhaar höher schlagen. Karl Walch hat die Texte verfasst.

Kalender 2021 2


Der Kalender ist im A3 Querformat, also 42 x 29,7 cm und mit einer praktischen Spiralbindung oben versehen. Der Kalender kostet inkl. Porto und Verpackung 15,- Euro. Die Preise für größere Mengen (ab 10 Stück) regeln Sie mit unserem Mitglied Frau Teising, die sich freundlicherweise bereit erklärt hat, für uns den Versand und die Abrechnung zu übernehmen. Der Kalender erscheint in limitierter Auflage.

Der Kalender ist als Geschenk für Revierinhaber, ebenso geeignet wie als Präsent für Freunde der Rasse und solche die es noch werden wollen oder sollen.

Bestellungen richten Sie bitte per Mail an Frau Margit Teising unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Für das „Projekt“ des DL-Verbandes haben wir ein Sonderkonto eröffnet: Margit Teising, IBAN DE30 6119 0110 0205 4620 22 ; BIC GENODES1ESS ; Volksbank Esslingen.

DL-Verband


02.08.2020

Das letzte Wochende im Juli

ist für uns Langhaarführer reserviert. Seit Jahren findet an diesem Wochenende der Vereins- und Ausbildungstag unseres Vereins statt. Durch die guten Revierverhältnisse um Haßleben hat sich dieser Ort für uns fest eingeprägt. Normalerweise ist für viele Freitag Anreise und Aufbau, Sonnabend Vereinstag mit Ausbildungshilfen und Wassertest für die Schorlemer. Sonnabend am Abend Auswertung und Verzehr der Reste (was bei Alkohol meist nicht gelingt). Abbau am Sonntag und Abreise.

In diesem Jahr war es anders. Schon die Planung im Vorfeld beinhaltete eine Zuchtschau am Nachmittag des Vereinstages, was leider zum Wegfall der Auswertung des Vormittages und Hinweise zur besonderen Ausbildung bestimmter Fächer mit sich brachte.

Und dann hat Corona alles verändert. Die Anfang April geplante VJP musste abgesagt werden. Von den Behörden in Thüringen noch genehmigt, beugte sich der VDL der Forderung des JGHV um Solidarität mit den anderen Vereinen zu zeigen, die wegen behördlichen Verbotes keine Prüfungen durchführen konnten.

Kurzfristig wurde von unserem Dachverband eine Sitzung des erweiterten Vorstandes für den 27. Juli einberufen. Als Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes musste Dr. Lutz Frank ebenso anwesend sein wie Heiko Tolkmitt ais Vertreter unseres Vereins. Nun musste die Planung für das Wochenende umdisponiert werden.

Freitag, Sonnabend und Sonntag wurde als Ersatz für die VJP die "Sonderregelung Corona 2020" durchgeführt. Am Sonnabend parallel am Vormittag zum Vereinstag. Die Ergebnisse finden Sie unter Prüfungen 2020.

Als Leiterin der Zuchtschau sprang kurzfristig Hella Funke für den verhinderten Heiko Tolkmitt ein. Die große Teilnahme und die vielen anwesenden Langhaarfreunde belohnten für alle Mühen. -Zuchtschau 2020-

Der Vereinstag 2020 war wie immer sehr gut organisiert. Arbeit mit den Welpen - es waren viele Anwesend - stand neben Wasserarbeit, Schleppen und Feldarbeit im Vordergrund. Wichtig auch das Treffen unserer Mitglieder. Teilweise mit einer weiten Anreise, die sich aber für das Erlebnis gelohnt hat.

Zum Schluß bleibt Danke zu sagen an die Organisatoren, für die Disziplin der Teilnehmer, den Revierinhabern und all den Helferinnen und Helfern die durch Mitarbeit aber auch Sachspenden zum Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben.


Deutsch-Langhaar-Verband 22.05.2020

18.05.2020 - Zuchtregularien für den Zuchtjahrgang 2018/19

(01. Oktober 2018 bis 30. September 2019)

Notlösung Spurarbeit - Corona 2020

Unsere Zuchtordnung verlangt für die Zuchtfreigabe unter anderem eine bestandene VJP.

Durch die Covid-19 Pandemie wurde ganz Deutschland, auch das Jagdhundewesen in eine Lage versetzt, die sich bis dato niemand vorstellen konnte. Bei realistischer Betrachtung ist aber eine ausgefalle Hundeprüfung im Vergleich zu krankheitsbedingter Lebensgefahr und existenzieller Bedrohung mancher Mitbürger doch eher harmlos.

Selbstverständlich kennen wir die grundsätzliche Wichtigkeit einer VJP im Frühjahr. Die zuchtrelevante Prüfung auf der Hasenspur und die Feststellung des Wesens bei der Überprüfung der Schussfestigkeit sind nicht wegzudenken. Gerade weil wir es selbst in der Hand haben, wie wir mit dieser Ausnahme-situation umgehen, ist das Problem aber sehr gut beherrschbar. Der Deutsch-Langhaar-Verband hat eine sehr strenge Zuchtordnung. Durch diese weise Voraussicht unserer Vorgänger bietet sie aber auch die Möglichkeit zu Ausnahmeregelungen. Bei vielen Mitgliedern des Deutsch-Langhaar-Verbandes herrscht Unsicherheit über eine mögliche Zuchtverwendung der betroffenen Junghunde durch die ausgefallenen Verbandsjugendprüfungen.

Folgende Regeln sollen für Klarheit sorgen:

Unter Wahrung der Zuchtordnung, insbesondere § 5.3 und 5.7, fasst der geschäftsführende Vorstand des Deutsch-Langhaar-Verbandes folgenden Beschluss:

  • Die "Notlösung Spurarbeit - Corona 2020" gilt in diesem Jahr notgedrungen als Alternative zur VJP. Andernfalls wäre ein ganzer Jahrgang von der Zucht ausgeschlossen
  • Deutsch-Langhaar mit einer bereits bestandenen VJP fallen nicht unter diese Regelung
  • Gleichwertig ist eine HZP mit Spur
  • Ergibt sich bei den Prüfungen keine Möglichkeit, kann der Laut, wie in der Zuchtordnung beschrieben, nachgewiesen werden
  • Alle weiteren Anforderungen der Zuchtordnung für eine Zuchtfreigabe bleiben von dieser Ausnahmeregelung unberührt.

Leonhard Schmieg

1. Vorsitzender


Jagdgebrauchshundverband 19.05.2020

Zur "Notlösung Spurarbeit -Corona 2020" hat es beim JGHV eine schriftliche Abstimmung gegeben. Das Ergebnis steht fest und die Ausnahme für dieses Jahr ist mit über 98% der Stimmen angenommen.

Die "PO- Spurabeit Corona 2020"  erhalten Sie mit diesem Link zur Seite des JGHV - Prüfungsordnung   Die Zensurentafel für "Notlösung Spurarbeit Corona 2020" finden Sie als "Formblatt 3b - Stand 2020-1" auf der Serviceseite des JGHV - Formulare

Pressemitteilung 4


 

08.04.2020

Der JGHV hat eine Pressemitteilung zu den Frühjahrsprüfungen seiner Mitgliedsvereine, und damit auch für uns gültig, herausgegeben. Somit wurde Planungssicherheit zumindest für die nächste Zeit geschaffen.

Pressemitteilung im April 2020 zu „Frühjahrsprüfungen 2020“

Keine weiteren Frühjahrsprüfungen im Frühjahr 2020!

Das Präsidium des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV) hat vor dem Hintergrund der Entwicklung und der angespannten Lage zum neuartigen Coronavirus, in sehr enger Absprache mit zahlreichen Zuchtvereinen und Vertretern der Jagdgebrauchshundevereine, am 07. April 2020 beschlossen, seine Mitgliedsvereine aufzufordern, im Frühjahr 2020, also auch nach dem 19.04.2020, keine weiteren Frühjahrsprüfungen durchzuführen. Diese Regelung gilt in allen deutschen Bundesländern und für die Mitgliedsvereine im Ausland. Sie ist auch dort anzuwenden, wo keine behördlichen Beschränkungen bestehen.

Die Anlagenprüfungen der Zuchtvereine im Frühjahr sind unverzichtbares Element der Zucht-lenkung. Vor den derzeit bestehenden Ausgangsbeschränkungen konnten, von den jährlich rund 520 durchgeführten Verbandsjugendprüfungen (VJP), erst 30(!) Prüfungen abgehalten werden. Dadurch wurden bislang ca. 3% des Jahrgangs geprüft. Die prozentualen Zahlen der weiteren Frühjahrsprüfungen (u.a. Derby, Anlagenprüfungen der Spezialzuchtvereine mit Spurarbeit) im JGHV sind nahezu identisch. Selbst bei größtem organisatorischem Aufwand ist es daher unmöglich, den für die qualifizierte Tierzucht notwendigen Anteil an Junghunden, über alle Rassen hinweg, im Zeitfenster bis Anfang Mai zu prüfen – immer vorausgesetzt, dass dies überhaupt rechtlich möglich wäre.

Diese Fakten und die seitens des JGHV nach wie vor bestehende Fürsorgepflicht gegenüber Hundeführern, Richtern und deren Familien, aber auch der Wunsch nach Gleichbehandlung und Solidarität lassen bei rationaler Betrachtung keine andere Entscheidung zu. Nicht vergessen werden darf ergänzend, dass es insbesondere den Erstlingsführern, ohne entsprechende Durchführung von Übungstagen derzeit nicht möglich war und ist, ihre Hunde hinreichend vorzubereiten. Mit der vom Präsidium des JGHV getroffenen Entscheidung, besteht zum Thema Frühjahrsprüfungen jetzt Planungssicherheit für Veranstalter und Teilnehmer.

Der JGHV wird in Kürze den betroffenen Zuchtvereinen eine Prüfung „Notlösung Spurarbeit – Corona 2020“ zur schriftlichen Abstimmung vorlegen. Die Prüfung enthält die Arbeit auf der Hasenspur mit möglicher Lautfeststellung und die Feststellung der Schussfestigkeit; sie soll ab dem 16.07. des Jahres (bis 15.11. d.J.) als einmalige Notlösung für das Jahr 2020 angeboten werden. Die Zuchtvereine des JGHV werden, für ihre jeweils betreute Rasse, Lösungswege aufzeigen, die sicherstellen sollen, dass der Prüfungsjahrgang 2020 durch entsprechende Sonderregelungen Eingang in die Zucht finden kann.

Der JGHV und die ihm angeschlossenen Zuchtvereine gehen dabei in ihren Überlegungen von der Hoffnung aus, dass im Sommer die Pandemie-Lage ein geordnetes, wenn auch von Vorsichtsmaßnahmen geprägtes, Prüfungswesen wieder zulässt.

JGHV e.V.


22.03.2020

In einem eindringlichem Rundschreiben hat das JGHV Präsidium unter der Überschrift Corona - Die Welt steht still die derzeitige Situation eingeschätzt und Lösungsansätze angesprochen, die nach dem 19. April 2020 ( Bis zu diesem Zeitpunkt die Empfehlung die JGHV-Prüfungen auszusetzen) möglich sein könnten. Hier einige Auszüge:

Szenario 1Szenario2

 "Zuchtvereine, die nicht auf die Prüfung des Jahrganges im Herbst (Frühjahr!!) diesen Jahres angewiesen sind, werden wir bitten, auf Prüfungen weitestgehend zu verzichten, damit wir mit der vorhandenen Kapazität an Richtern und Revieren das Arbeitsvolumen überhaupt stemmen können und das abarbeiten können, was notwendig ist. Wir müssen rasseübergreifend zusammenrücken. Es darf keine Verlieregruppe und keine Gewinnergruppe geben."

Unterschrieben von Karl Walch im Namen des gesamten Präsidiums

Das gesamte Schreiben finden Sie auf der Homepage des JGHV - Corona


17.03.2020

Absage unserer VJP am 03.04.2020

Sehr geehrte Hundeführer,

auf Grund der aktuellen Situation, hat der JGHV in einer Pressemitteilung alle Frühjahrsprüfungen bis zum 19.April zunächst untersagt.

(siehe auch Homepage JGHV vom 16.03.20) - Pressemitteilung

Der VDL plant einen möglichen Prüfungstermin entsprechend der jeweiligen Entscheidung des JGHV am 25./26. April 2020 wie geplant am gleichen Ort. Hierzu erfolgen später weitere Angaben.

Ich möchte alle Hundeführer bitten mir mitzuteilen, ob die Nennung zu diesem Termin übernommen werden soll. Sollte dies nicht der Fall sein, werden Nenngelder zurück überwiesen.

Bis dahin Beste Grüße und Weidmannsheil  
Christoph Baumann    Obmann Prüfungswesen


15.03.2020

Absage des Termins der Mitgliederversammlung - Informationen zur geplanten VJP

Liebe Mitglieder,

das Corona-Virus hat nun auch endgültig unseren Terminplan durcheinander gebracht. Sicher haben Sie Verständnis, daß wir den Termin für unsere  am 04.04.2020 geplante Mitgliederversammlung absagen müssen. Wir verschieben auf einen späteren Termin, den wir aber von der weiteren Entwicklung abhängig machen. Selbstverständlich werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Unser Verein setzt sich in Absprache mit den Dachverbänden JGHV und DLV intensiv dafür ein, die VJP zum geplanten Termin durchzuführen. Inwieweit dies möglich ist, können wir derzeit nicht vorher sagen.

Selbstverständlich akzeptieren wir, daß Hundeführer die später keine Absicht zum Züchten haben, auf die VJP verzichten. Teilen Sie das bitte rechtzeitig unserem Obmann für das Prüfungswesen mit, das Nenngeld erhalten Sie selbstverständlich zurück.

Für eine Durchführung der VJP haben wir verschiedene Planvorstellungen, die aber von der jeweiligen allgemeinen Entwicklung abhängig sind. Christoph Baumann wird die Führerinnen und Führer, die ihre Meldung nicht zurück gezogen haben, rechtzeitig über unser weiteres Vorgehen unterrichten.

Hoffen wir, daß wir unsere Vorstellungen umsetzen können.

Ihr Dietmar Göpfert - 1. Vorsitzender des VDL

 

12.03.2020

Absagen - Corona hat auch die Jagdkynologie erreicht

Die Jahreshauptversammlung des JGHV (Verbandstag) wurde heute offiziell abgesagt. Verbunden damit auch die Entscheidung des Geschäftsführenden Vorstandes unseres Dachverbandes (DLV), die Sitzung des Erweiterten Vorstandes und die Hauptversammlung am 21. und 22. März 2020 in Keulos bei Fulda abzusagen.

Der Geschäftsführende Vorstand unseres Verbandes wird beraten, wie und was getan werden kann, die Versammlung später durchzuführen. Rechtzeitig werden wir darüber berichten.

Absage 11Absage 21

 Schreiben des Präsidenten des JGHV - Karl Walch - zur Absage der JGHV Hauptversammlung am 22.03.2020 in Fulda


08.03.2020

Revierübungstag vor der Jugendsuche

Am Samstag, dem 07. März, hat unser Vorsitzender Dietmar Göpfert einen Übungstag für Hundeführer im Revier angeboten. Mit tatkräftiger Unterstützung durch André Stoll und Thomas Grübner haben sich 12 Gespanne bei guten Frühjahrswetter im Revier in der Nähe von Hassleben getroffen. Unter der Anleitung der erfahrenen Hundeführer sind alle Themen der Jungendprüfung vor der Arbeit erläutert worden. Jeder, der sich als Erstlingsführer mit seinem Hund in der Ansetzleine vor der Hasenspur verfangen hat, weiß wie wertvoll es ist, wenn man vorher Ratschläge bekommt. Alle jungen Hunde hatten gute Gelegenheit die Theorie der Hasenspur in der Praxis zu erproben. Nach der ersten Anstrengung hat uns unser Mitglied Jörg Schmidt zu einem Picknick der Extraklasse eingeladen. Er hat uns köstliche Wildprodukte aus seiner heimatlichen Jagd spendiert und auch die Getränke vorbereitet. Dafür bedanken sich alle Teilnehmer sehr herzlich.

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 Nach der Mittagspause ging es um den Aufbau des Suchenganges im Feld und die Überprüfung der Schussfestigkeit. André Stoll hat anschließend die Vorbereitung des Hundes zum Vorstehen eindrucksvoll dargestellt. Zum Abschluss konnte jeder Hund unter Anleitung am Federwild vorstehen. Am Schluss des Tages hatten alle Hundegespanne eine Jugendprüfung einmal durchgespielt.

bungstag 3

 

Da junge Formwertrichter des Zählens kundig sind, konnte auch eine exemplarische Mängelkontrolle der Zähne mit jedem Hund durchgeführt werden. Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, die mit Rat und Tat geholfen haben, André Stoll, Thomas Grübner und Dietmar Göpfert für die tatkräftige Anleitung. Jörg Schmidt danken wir für die tolle Verpflegung. Selbstverständlich danken wir den Revierinhabern, die ihre Reviere selbstlos zur Verfügung gestellt haben, auch wenn sich mal einer beim Nachbarn selbstständig macht.

Text und Fotos Heiko Tolkmitt.

 

 

 

 


05.02.2020

In Tadschikistan werden Waffen an die Bevölkerung zum Schutz vor Wölfen ausgegeben.

Jawina berichtet - Wolfsabschuß

 

Wolfsabschu

 

 

 

Auch ich möchte nicht, daß mein ausgebildeter Jagdhund in Ausübung seines Berufes wie dieser Herdenschutzhund durch Wölfe ums Leben kommt.

Dr. Lutz Frank

Foto: Heiko Schmidt

 

 

 

 

 


21.01.2020

Wolfsabschuß

In Brandenburg hat Anfang 2019 bei einer Drückjagd ein Jäger einen Wolf erschossen, nachdem dieser mehrere Jagdhunde angegriffen hat. Die Staatsanwaltschaft erkennt den Notstand zur Tötung des Wolfes nicht an, obwohl Zeugen die Aussage des Schützen bestätigen.

Die "Bild-Zeitung" und die "Berliner Zeitung" berichten in der Onlineausgabe vom 21.01.2020 über ein Gespräch mit dem Schützen. Er hat gesagt, dass er sich nicht gut fühlt, aber nicht zusehen konnte, wie Jagdhunde vom Wolf zerfetzt werden. Er möchte nie wieder in so eine Situation kommen, und wenn doch würde er wieder so handeln.
Unbestätigt ist, dass die Staatsanwaltschaft angeboten haben soll, das Verfahren gegen eine Zahlung von 5000 € einzustellen. Der Schütze, sein Anwalt und der Jagdverband haben dies abgelehnt und ziehen einen Prozeß vor. . "Nur so bekommen wir endlich Rechtssicherheit" - wird Torsten Reinwald vom DJV zitiert. Zum vollständigen Bericht in der BZ:  Jäger kommt vor Gericht

Lesen Sie das Statement des DJV und des JGHV (auch auf der Internetseite des JGHV zu finden) - Wolfsabschuß

In der Zwischenzeit, so ist der Presse zu entnehmen, hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.


Dezember 2019

Zum Jahreswechsel 2019-2020

Es ist die Zeit gekommen, wo wir das, was wir mit unserem DL am liebsten tun. Wir gehen mit ihm jagen. Ob bei der Niederwildjagd im Feld, bei der Wasserjagd, wofür unser Langhaar bestens geignet ist, oder aber auch bei Stöberjagden und beim Nachsuchen. Überall können wir unseren vielseitigen Deutsch-Langhaar einsetzen und Erfolg mit ihm haben.Zu danken haben wir dies der strengen Zucht nach Leistung und Form, festgeschrieben in der Zuchtordnung unseres Verbandes, die wir selbstverständlich streng einhalten.Deshalb gilt mein besonderer Dank allen, die in der Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen für unseren Verein in diesem Jahr wieder viel Zeit investiert haben.

Winter 2019

Wir haben im Jahr 2019 Prüfungen in Haßleben und Grimma durchgeführt. Geplant ist, andere, weitere Gebiete die unseren Anforderungen nach ausreichend Wild und gutem Wasser erfüllen, für unsere Prüfungen zu finden. Erste Gespräche dazu laufen und ich hoffe, zur Hauptversammlung 2020 kann ich Ihnen Erfolgreiches mitteilen. Wichtig für unseren Verein ist, dass wir uns nicht nur auf wenige Standorte festlegen.

Neu in diesem Jahr- obwohl schon in der Vergangenheit unsere Vereinsmitglieder dort tätig waren – ist die Messe in Leipzig Markkleeberg. Unserem Ehrenvorsitzendem ist es gelungen, diese Messe (die größte Jagdmesse im Osten Deutschlands) als dritte Messe neben Dortmund und Hannover in das Förderprogramm unseres Dachverbandes aufzunehmen. Dank an die Organisatoren und allen die aktiv beteiligt waren. Es war ein Erfolg für unseren Verein, den es weiter auszubauen gilt.

Ebenfalls ist der VDL aktiv zur Messe "Reiten-Jagen-Fischen" in Erfurt vertreten und stellt dort unseren vielseitigen Jagdgebrauchshund den Besuchern vor.

Bei all diesen Aufgaben und der Zeit die wir jetzt mit unseren Hunden bei der Jagd verbringen, haben wir übersehen, das kurzfristig und völlig unerwartet Weihnachten und der Jahreswechsel in das Jahr 2020 vor der Tür steht. Das neue Jahr stellt uns wieder vor große Aufgaben. Was die Politik und der von ihr behaupteten durch Menschen gemachte Klimawandel mit sich bringt, ist derzeit nicht abzusehen. Waldsterben, Vernichtung von heimischen Wildarten durch Wölfe, Veränderungen im Waldanbau sind nur einige wenige Probleme denen wir uns stellen müssen. Ich habe Sorge um unsere DL, die scharf am Schwarzwild sind und deshalb gern bei Drückjagden, da sie selbstverständlich auch spurlaut jagen, eingesetzt werden.

Winter 3Immer häufiger erreichen uns Berichte, wo Hunde bei Drückjagden durch Jagdschein­inhaber, ich sage bewusst nicht Jäger, oder durch Wölfe getötet werden. Passen Sie auf Ihren Hund auf, er gehört doch auch zur Familie.

Wir werden uns im kommenden Jahr und in Zukunft den neuen Herausforderungen die Jagd und Umwelt mit sich bringen, stellen. Dazu sind nicht nur wir, der geschäftsführende Vorstand, dem ich auf diesem Wege für seine Arbeit danke, sondern wir alle, Züchter, Abrichter und Hundeführer gefragt. Ich bin mir sicher, all das werden wir meistern und zum Jahresende 2020, welches sicher wieder überraschend kommt, eine positive Analyse über unser Arbeit machen können.

Ich wünsche Ihnen mit Ihren Familien, sowie Ihrem Jagd- und Familienbegleiter DL für das kommende Jahr alles Gute, beste Gesundheit und das all das in Erfüllung geht, was Sie sich selber vorgenommen haben.

Ihr Dietmar Göpfert