Mitte Januar 2021. Weihnachten und Silvester 2020, welche ganz unverhofft vor unserer Tür standen, sind vorbei. 2021 hat begonnen. Die Meldungen in allen Medien unterscheiden sich gegenüber dem Vorjahr nur darin, daß Corona sich immer weiter ausbreitet, die Restriktionen immer härter werden und keiner voraus sagen kann, wie das Jahr 2021 ablaufen wird. Dabei beziehe ich mich punktuell auf unser Hobby, die Führung und Zucht unserer Deutsch-Langhaar.

Aber das Gute, schlimmer wie 2020 kann es nicht werden- wir sind vorbereitet.Vieles haben unsere Dachverbände, der DLV und der JGHV im vergangenen Jahr getan, damit wir unsere Hunde auf Prüfungen vorstellen konnten und der Zuchtjahrgang 2020 nicht nur in den Büchern steht.

Prüfungen unter bestimmten Auflagen sind 2021 sicher möglich.Ob unser Verein alle Termine wie geplant einhalten kann, müssen wir abwarten. Rechtzeitig werden wir Sie informieren.

Zum Schluß. Im Button „Aktuelles“ wurde alles aus dem Jahr 2020 entfernt, was wir in diesem Jahr hoffentlich nicht wieder benötigen. Einige schöne Bilder bleiben vorerst zur Erinnerung erhalten, in der Hoffnung, ähnliches 2021 erleben zu können.

Schade, der Prozeß über den Wolfsabschuß bei einer Drückjagd 2019 wurde von Januar 2021 auf Juni 2021 verschoben (wen wundert es, viele sagen es war voraus zu sehen). Sie können sicher sein, ich bleibe dran. Ist die Entscheidung doch für uns Hundeführer essentiell wichtig wenn wir wieder mit unseren Hunden den gesetzlichen Aufftrag bei der Jagd erfüllen wollen.

Mit besten Grüßen und Wünschen Ihr Webmaster Lutz Frank

 

vom JGHV vorgegebene Corona - Hygienerichtlinien für unsere Verbandsprüfungen

1. Grundsätze

Nr. 1 Allgemeine Grundsätze

(1) Bei der Durchführung der Prüfungen darf es zu keinem zusätzlichen Ansteckungsrisiko der Teilnehmer kommen. Alle gesetzlichen, für den Prüfungsort herausgegebenen Sicherheitsrichtlinien sind einzuhalten

Nr. 2 Grundsätzliche Ge- und Verbote

(1) Vor, während und nach den Prüfungen sind Treffen in geschlossenen Räumen nur dann erlaubt, wenn die gültigen Corona-Bestimmungen des Landes dies zulassen. Die geltenden Richtlinien sind einzuhalten.

2) Die Anreise zur Prüfung und Fahrten im Rahmen der Prüfung sollte jeder Teilnehmer stets mit eigenem Fahrzeug durchführen.

3) In keiner Situation darf ein Mindestabstand der Teilnehmer von Prüfungen von 2 m unterschritten werden. Diese Regelung gilt für alle Teilnehmer, die nicht aus einem gemeinsamen Haushalt stammen.

 Nr. 3 Teilnehmerzahlen bei Prüfungen

(1) Es steht dem ausrichtenden Verein frei, die Anzahl der zu prüfenden Hunde zugunsten der Sicherheit aller Teilnehmer zu verringern (Mindestvorgaben der PO sind jedoch einzuhalten z.B. VSwP).

 (2) Zuschauer, Familienangehörige etc.dürfen nur an der Prüfung teilnehmen, wenn die Corona-Bestimmungen des Bundeslandes eingehalten werden und die Personenanzahl den festgelegten Begrenzungen nicht widerspricht.

(3) Sind aufgrund der gesetzlichen Vorgaben Personen nach (2) nicht zugelassen, bildet der jeweilige Revierkundige eine Ausnahme. Die Anwesenheit des Revierkundigen bei Prüfungen unter Einhaltung dieser Richtlinien ist statthaft.

2. Vorgaben

Nr. 1 Übermittlung von Dokumenten

(1) Alle Dokumente, die für die Anmeldung bei einer Prüfung notwendig sind, müssen dem Prüfungsleiter rechtzeitig vor dem Prüfungsbeginn in elektronischer Form oder per Post/Fax zur Prüfung zugesendet werden. Dies betrifft insbesondere Dokumente, wie z.B. einen gültigen Jagdschein, Impfnachweis und Ahnentafel des zu prüfenden Hundes.

(2) Die Original-Ahnentafel wird zu Prüfungsbeginn abgegeben, der Original-Jagdschein und der Original-Impfpass ist zur Kontrolle bereitzuhalten.

(3) Jeder Teilnehmer erhält die aktuelle Fassung dieser Verfahrensvorschrift vorab und muss seine Kenntnisnahme auf dem Begleitschreiben mit Unterschrift bestätigen.

 Nr. 2 Die Rolle des Richterobmanns (RO) bzw. Prüfungsleiters (PL)

(1) Der RO bzw. PL hat während der Prüfung die Verantwortung über die Einhaltung dieser Verfahrensvorschrift und der Prüfungsordnung.

(2) Der RO bzw. PL ist weisungsbefugt und kann Teilnehmer vor und während der Durchführung von der Teilnahme, bei nicht Beachtung dieser Verfahrensvorschrift, ausschließen. Diese Entscheidung muss sofort umgesetzt werden und kann nicht angefochten werden.

Nr. 3 Verhaltensrichtlinien während und nach der Prüfung

(1) Die Begrüßung, Richtersitzung und Einweisung der Teilnehmer zu dieser Verfahrensvorschrift finden im Freien durch den RO, bzw. PL statt, sofern Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen unangemessen bzw.untersagt sind. Auf den Mindestabstand ist zu achten. Die Richterbesprechung sollte im Vorfeld in elektronischer - oder Papierform an die beteiligten VR und Richteranwärter gesandt werden, um Informationsverluste durch die Zusammen-kunft im Freien zu reduzieren.

(2) Bei der Überprüfung der Identität sowie der Kontrolle auf körperliche Mängel des Hundes gilt: Falls der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann oder die PO ein anderes Verfahren vorschreibt, ist seitens Hundeführer und Verbandsrichter jeweils Maske (Mund-Nasenschutz) zu tragen.

(3) Die Beratung der Richtergruppe findet unter Einhaltung des Mindestabstandes im Revier statt. Sobald die Richtergruppe entsprechende Feststellungen untereinander abgestimmt hat, wird durch den RO oder einen von ihm be-auftragten Richter/RiAnw eine Darstellung und vorläufige Wertung gegenüber dem Hundeführer und der Prüfungsgruppe unter Einhaltung des Mindestabstandes gegeben.

Nr.4 Durchführung der Prüfung und Zeugnisausgabe

(1) Wurde eine Prüfung rechtzeitig beim Stammbuchamt angemeldet, ist es bei großer Nennzahl statthaft, für diesen Prüfungstag kurzfristig jede Richtergruppe als eigenständige Prüfung zu deklarieren. Hierzu ist jeweils ein Prüfungsleiter zu bestimmen, der VR oder Obmann der Gruppe sein kann. Für jede dieser Einzelprüfungen ist die Meldung wie in der PO gefordert, beim Stammbuchamt einzureichen. Wird in mehreren Prüfungsgruppen pro Prüfung agiert, muss der Prüfungsleiter durch angemessene Entfernungen sicherstellen, dass er jeweils vor Ort die Erstellung der Zeugnisse begleiten, sowie den Eintrag in die Ahnentafel vornehmen kann bzw. bei Problemen jederzeit erreichbar ist.

(2) Die Erstellung der Prüfungszeugnisse, Eintragung in die Ahnentafel findet durch den PL und die VR unter Einhaltung der Mindestabstände ohne Hundeführer statt.

(3) Die finalen Prüfungszeugnisse und Original-Ahnentafeln werden am Ende der Prüfung im Revier an die Hundeführer übergeben. Hiernach beginnt die Einspruchsfrist.

Diese Corona-Hygienerichtlinien können Sie auch als PdF-Datei mit dem Begleitschreiben zur Nennung herunterladen: Hygiene-Richtlinien & Formular  


 

  11.12.2020

Fehler im Jahresrückblick 2020

Liebe Mitglieder, im Jahresrückblick 2020, den Sie als Rundschreiben heute ehalten haben oder morgen erhalten, hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Auf Seite 1 im letzten Absatz sind die Zwinger aufgelistet, die im Jahr 2020 über unseren Verein einen Wurf gezogen haben.
Es wurde der Zwinger "vom Bieleborn" erwähnt, richtig muß es heißen - "Zwinger vom Bizdal".

Wir bedauern diesen Fehler und entschuldigen uns. Bei der Korrektur wurde er bemerkt, der Fehler muß bei der Übertragung des Korrekturpapiers entstanden sein.

25.01.2021

Anmerkung: Mit Wirkung Januar 2021 wurde zwischen dem VDL und der DL-Gruppe Nordost eine Vereinbarung dahingehnd beschlossen, daß die züchterische Betreuung des Zwingers "vom Bizdal" von der DL-Gruppe Nord Ost vorgenommen wird. Diese Vereinbarung wurde vom geschäftsführenden Vorstand des DLV genehmigt.


Mützen mit dem DL- Logo für unseren Verein

Im vergangenen Jahr wurden für unseren Verein Mützen angefertigt, von denen noch eine geringe Anzahl zu erwerben ist. Bestellungen nimmt unser Vorsitzender, Dietmar Göpfert, gern unter Vorkasse von 15,00 € entgegen.

Mtze vornMtze hinten II

 

Das letzte Wochende im Juli 2020

ist für uns Langhaarführer reserviert. Seit Jahren findet an diesem Wochenende der Vereins- und Ausbildungstag unseres Vereins statt. Durch die guten Revierverhältnisse um Haßleben hat sich dieser Ort für uns fest eingeprägt. Normalerweise ist für viele Freitag Anreise und Aufbau, Sonnabend Vereinstag mit Ausbildungshilfen und Wassertest für die Schorlemer. Sonnabend am Abend Auswertung und Verzehr der Reste (was bei Alkohol meist nicht gelingt). Abbau am Sonntag und Abreise.

In diesem Jahr war es anders. Schon die Planung im Vorfeld beinhaltete eine Zuchtschau am Nachmittag des Vereinstages, was leider zum Wegfall der Auswertung des Vormittages und Hinweise zur besonderen Ausbildung bestimmter Fächer mit sich brachte.

Und dann hat Corona alles verändert. Die Anfang April geplante VJP musste abgesagt werden. Von den Behörden in Thüringen noch genehmigt, beugte sich der VDL der Forderung des JGHV um Solidarität mit den anderen Vereinen zu zeigen, die wegen behördlichen Verbotes keine Prüfungen durchführen konnten.

Kurzfristig wurde von unserem Dachverband eine Sitzung des erweiterten Vorstandes für den 27. Juli einberufen. Als Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes musste Dr. Lutz Frank ebenso anwesend sein wie Heiko Tolkmitt ais Vertreter unseres Vereins. Nun musste die Planung für das Wochenende umdisponiert werden.

Freitag, Sonnabend und Sonntag wurde als Ersatz für die VJP die "Sonderregelung Corona 2020" durchgeführt. Am Sonnabend parallel am Vormittag zum Vereinstag. Die Ergebnisse finden Sie unter Prüfungen 2020.

Als Leiterin der Zuchtschau sprang kurzfristig Hella Funke für den verhinderten Heiko Tolkmitt ein. Die große Teilnahme und die vielen anwesenden Langhaarfreunde belohnten für alle Mühen. -Zuchtschau 2020-

Der Vereinstag 2020 war wie immer sehr gut organisiert. Arbeit mit den Welpen - es waren viele Anwesend - stand neben Wasserarbeit, Schleppen und Feldarbeit im Vordergrund. Wichtig auch das Treffen unserer Mitglieder. Teilweise mit einer weiten Anreise, die sich aber für das Erlebnis gelohnt hat.

Zum Schluß bleibt Danke zu sagen an die Organisatoren, für die Disziplin der Teilnehmer, den Revierinhabern und all den Helferinnen und Helfern die durch Mitarbeit aber auch Sachspenden zum Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben.

 

Revierübungstag vor der Jugendsuche

Am Samstag, dem 07. März, hat unser Vorsitzender Dietmar Göpfert einen Übungstag für Hundeführer im Revier angeboten. Mit tatkräftiger Unterstützung durch André Stoll und Thomas Grübner haben sich 12 Gespanne bei guten Frühjahrswetter im Revier in der Nähe von Hassleben getroffen. Unter der Anleitung der erfahrenen Hundeführer sind alle Themen der Jungendprüfung vor der Arbeit erläutert worden. Jeder, der sich als Erstlingsführer mit seinem Hund in der Ansetzleine vor der Hasenspur verfangen hat, weiß wie wertvoll es ist, wenn man vorher Ratschläge bekommt. Alle jungen Hunde hatten gute Gelegenheit die Theorie der Hasenspur in der Praxis zu erproben. Nach der ersten Anstrengung hat uns unser Mitglied Jörg Schmidt zu einem Picknick der Extraklasse eingeladen. Er hat uns köstliche Wildprodukte aus seiner heimatlichen Jagd spendiert und auch die Getränke vorbereitet. Dafür bedanken sich alle Teilnehmer sehr herzlich.

bungstag 1  bungstag 2

 Nach der Mittagspause ging es um den Aufbau des Suchenganges im Feld und die Überprüfung der Schussfestigkeit. André Stoll hat anschließend die Vorbereitung des Hundes zum Vorstehen eindrucksvoll dargestellt. Zum Abschluss konnte jeder Hund unter Anleitung am Federwild vorstehen. Am Schluss des Tages hatten alle Hundegespanne eine Jugendprüfung einmal durchgespielt.

bungstag 3

 

Da junge Formwertrichter des Zählens kundig sind, konnte auch eine exemplarische Mängelkontrolle der Zähne mit jedem Hund durchgeführt werden. Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, die mit Rat und Tat geholfen haben, André Stoll, Thomas Grübner und Dietmar Göpfert für die tatkräftige Anleitung. Jörg Schmidt danken wir für die tolle Verpflegung. Selbstverständlich danken wir den Revierinhabern, die ihre Reviere selbstlos zur Verfügung gestellt haben, auch wenn sich mal einer beim Nachbarn selbstständig macht.

 

 

 

 

 


 

 Wolfsabschuß

In Brandenburg hat Anfang 2019 bei einer Drückjagd ein Jäger einen Wolf erschossen, nachdem dieser mehrere Jagdhunde angegriffen hat. Die Staatsanwaltschaft erkennt den Notstand zur Tötung des Wolfes nicht an, obwohl Zeugen die Aussage des Schützen bestätigen.

Die "Bild-Zeitung" und die "Berliner Zeitung" berichten in der Onlineausgabe vom 21.01.2020 über ein Gespräch mit dem Schützen. Er hat gesagt, dass er sich nicht gut fühlt, aber nicht zusehen konnte, wie Jagdhunde vom Wolf zerfetzt werden. Er möchte nie wieder in so eine Situation kommen, und wenn doch würde er wieder so handeln.
Unbestätigt ist, dass die Staatsanwaltschaft angeboten haben soll, das Verfahren gegen eine Zahlung von 5000 € einzustellen. Der Schütze, sein Anwalt und der Jagdverband haben dies abgelehnt und ziehen einen Prozeß vor. . "Nur so bekommen wir endlich Rechtssicherheit" - wird Torsten Reinwald vom DJV zitiert. Zum vollständigen Bericht in der BZ:  Jäger kommt vor Gericht

Lesen Sie das Statement des DJV und des JGHV (auch auf der Internetseite des JGHV zu finden) - Wolfsabschuß

In der Zwischenzeit, so ist der Presse zu entnehmen, hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. 

Januar 2021

Der Prozeß wurde von Januar 2021 auf Juni 2021 verschoben - wir bleiben dran