geschützt:1941

 letzter Wurf: T-Wurf 25.03.2005 (2. Alphabet)

Züchter: Dr. Lutz Frank Neue Siedlung 6 in 15938 Drahnsdorf

  Telefon: 035453/215

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Mein Vater Werner Frank begründete mit der DL Hündin „Netta v.d. Burg Kipfenberg den Zwinger „Frankundfrei“. Dieser wurde 1941 von der „Fachschaft für Langhaarige Deutsche Vorstehhunde“ geschützt. 1994 erhielt der Zwinger den internationalen Zwingerschutz über den VDH. Im Jahr 1982 verstarb mein Vater, in Erbfolge habe ich den Zwinger übernommen.

Frankundfrei
Frankundfrei`s

Während Netta v. d. Burg Kipfenberg die Begründerin des Zwingers ist, war es Hella Frankundfrei ( aus Erda Frankundfrei und Don aus dem Rohrwinkel ) vorbehalten, den Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg zu vollziehen

Der bekannteste Wurf des Zwingers war der „J-Wurf Frankundfrei“, aus Hella Frankundfrei nach Balbo v.d.Schaumburg-Lippe, geworfen am 1. April 1956. Aus diesem Wurf suchte ich mir, damals 13 Jahre alt, meine „Jule“ heraus, die ich 1957 zur Jugendsuche und VGP ( II. Preis ) führte.

Eine „Afra“ Frankundfrei gab es zweimal. Die erste, geboren 1941 war neben Netta vor dem Kriege eine weitere Stammmutter im Zwinger.

Die zweite Afra, geboren 1968, erzielte auf Prüfungen für den Zwinger die größten Erfolge. Sie erhielt auf der „Deutschen Siegerausstellung der DDR 1969 für Hunde alle Rassen“ den Formwert „vorzüglich“, vorher auf der VJP am 24.4.69 den I. Preis, auf der HZP am 20./21.9.69 in Groß Rosenburg den Ia-Preis, auf der VGP 1969 den Ia-Preis mit 316 Punkten und sie wurde am 12.9.1970 „Leistungssieger für Vorstehhunde aller Rassen in der DDR“ auf der DDR-Sieger - VGP mit 333 Punkten

1971 änderte sich vieles. Ich war mit dem Studium fertig und die Familie Frank zog vom gut besetztem Niederwildrevier in ein Hochwildrevier in der Nähe des Spreewaldes. Während ich mit Jule I wunderschöne Jagdtage im Niederwildrevier erlebt hatte, war es Jule II vorbehalten im gut besetzten Hochwildrevier zu jagen und nach der Wende im reifen Hundealter als „Hund vom Chef“ die Meute zu begrüßen und zu führen.

Mit vielen Hündinnen aus unserer Zucht wurden andere DL – Zwinger aufgebaut. Viele Deckrüden sind aus unserem Zwinger hervorgegangen, die besonders die Zucht in der DDR maßgeblich beeinflusst haben. Ich denke dabei an „Jupp“, Jago oder „York“ Frankundfrei, sowie an Condor, Flott, Granger und Rasso, die nicht nur sehr leistungsstarke, sondern auch wirklich schöne Rüden waren.

Über die Ergebnisse bei Prüfungen haben wir keine vollständige Statistik geführt. Viele Auszeichnungen und Medaillen aus der Zeit der DDR, aber auch über den Jagdgebrauchshundverband und Deutsch – Langhaar – Verband sind Ausdruck und Zeichen einer erfolgreichen Zucht in unserem Zwinger.

Der „S – Wurf“ aus Riecke Frankundfrei und Benno vom Brückhof im Jahr 2004 brachte eine Wende in unserem Zwinger. „Sina“ und „Suse“ hatten beide HD und fielen für die Zucht aus. Wir haben beide Hündinnen behalten und da war kein Platz und keine Zeit für einen neuen Welpen. Zu spät haben wir erkannt, dass dies ein Fehler war. Wenn man Züchter sein will ist es nur legitim, dass man Hunde mit denen man nicht oder nicht mehr züchten kann, in gute Hände (Jägerhände) abgeben sollte, um Platz und vor allem Zeit für neue Zuchthunde zu haben.

Wir haben uns 2017 einen Welpen zugelegt. Anschluss an unseren Zwinger haben wir nach so langer Zeit nicht mehr gefunden. Büttner`s Aspe, eine tolle Hündin macht uns sehr viel Freude und ist schon mit 16 Monaten ein toller Jagdhund. Im Alter von 7 Monaten hat sie die Bedingungen für die Brauchbarkeit „Stöbern am Schawrzwild“, "Stöbern" und mit 10 Monaten „Schweiß“ in Brandenburg erfüllt. Die VJP hat sie mit 70 Punkten bestanden.

Werden wir sehen, was die Zukunft bringt.