Zwinger-Aus-Dem-Rohrwinkel 

Züchterin:     Kristin Holzweißig

                       Karl-Liebknecht-Str. 21
                       06773 Gräfenhainichen
                       Tel. 03 49 53 / 21 22 6
                       E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Nachdem bereits mein Urgroßvater und Großvater Deutsch-Langhaar gezüchtet haben und im Zwinger „aus dem Rohrwinkel“ 1969 der damals letzte Wurf gefallen ist, habe ich mit meiner Hündin „Solveigh von Buchheim“ im Jahr 2004 den Zwinger wieder „aufleben“ lassen.Die Hündin habe ich im September 2002 im Alter von 1 ½ Jahren von Leonhard Schmieg bekommen, nachdem ich ihn verzweifelt angerufen habe, da ich dringend einen neuen Hund brauchte. War doch der alte Jagdgefährte „Derry vom Petershof“ in die ewigen Jagdgründe gewechselt. Es war der Hund meines Vaters, mit dem aber auch ich, seitdem ich 16 Jahre war, zur Jagd gegangen bin.Leo Schmieg hat mir eine hübsche braune Hündin gegeben, mit der ich von Anfang an viel Freude hatte. Ein Jahr später führte ich sie erfolgreich zur VGP – es war nicht nur mein erster „eigener“ Hund, sondern auch die erste Prüfung, die ich führte. Da war die innere Anspannung natürlich riesig groß, wenn man sich gleich an so eine Prüfung wagt und sich mit „alten Hasen“ (was die Hundeabrichtung angeht) messen muss. Aber gemeinsam haben wir es geschafft.Und die Umsetzung eines lang gehegten Wunsches rückte in greifbare Nähe:

Der DL-Zwinger „aus dem Rohrwinkel“ sollte zu neuem Leben erwecken...

 Nach langem Studieren der Deckrüdenliste suchte ich mir den Rüden „Arras vom Eikenloh“ aus, der bei Henri Merchel in Ladbergen steht. Und am 11.03.2004 schließlich fiel nach 35 Jahren wieder ein (C-) Wurf„aus dem Rohrwinkel“. 3/2 kräftige braune Welpen lagen nun in der Wurfkiste und ich habe die Zeit genossen - vom Wölfen bis zur Abgabe der Welpen. In diesen Wochen habe ich versucht, den kleinen Wesen bereits soviel wie möglich zu zeigen, was sie in ihrem späteren Leben als Jagdbegleiter kennen und wissen müssen. So haben sie bereits die Bekanntschaft mit unterschiedlichem Wild gemacht: da wurden Hase, Rebhuhn und Wachtel über den Hof „gezottelt“ oder sich voller Respekt (zumindest anfangs) einer Rotwilddecke und Sauschwarte genähert. Ab der 5 Lebenswoche ging es zudem täglich raus ins Revier.„Clette aus dem Rohrwinkel“ habe ich selber behalten. Sie ist mittlerweile zu einer großrahmigen kräftigen Hündin herangewachsen und es macht Spaß mit Mutter und Tochter in Wald und Feld zu arbeiten. Von den Führern der anderen Junghunde habe ich bisher nur positive Resonanzen erhalten, was das äußere Erscheinungsbild, Wesen, Führigkeit und dergleichen angehen und ich bin auf die VJP im nächsten Frühjahr äußerst gespannt...